| Eindrücke
- Oktober 2007
„Da
für die Kinder der Unterricht erst am 02.10.2007 begann, fuhren wir
am nächsten Tag noch einmal nach
Ambohimirary. Hier sind zur Zeit 31 Schüler, 16 im Unterricht und
15 in der Produktion. Leider ist der Unterricht dort im 2. Stocke, welcher
über eine steile Holztreppe zu erreichen ist. Der ursprüngliche
Raum war im EG, dort lief aber der Mietvertrag aus. Da heute Dienstag
war, hatten alle Kinder Unterricht. Auf dem Programm stand das Zeichnen,
Erkennen und Beschreiben von Tieren und die Kinder malten eifrig Akoho
(Huhn) und Omby (Zebu). Mme Florine zeigte uns die Produkte, welche die
Schüler unter Anleitung fertigten. Eine kleine Auswahl gab sie uns
mit. Momentan wird einmal im Semester ein Verkaufstag veranstaltet, dessen
Erlöse zugunsten der ACBHM gehen. Der Bau eines Verkaufsstandes hat
zum Ziel, täglich einen Markt abzuhalten, dessen Erlöse zum
einen Teil der ACBHM zufließen, zum anderen Teil den Schülern,
die die Produkte gefertigt haben.
Des Weiteren soll in Ambohimirary eine neue Klasse eingerichtet werden,
da es zur Zeit eine Warteliste gibt.
Nachmittags fuhren
wir mit Mme Florine nach Andavanamba in das andere Schulgebäude.
Hier gibt es 4 Klassen A-D. (A:13, B:15, C:11, D:11 Schüler) Insgesamt
hatte ACBHM im Jahr 2006 81 Schüler.
In Andavanamba schauten wir uns alle 4 Klassen an. Der Unterricht bestand
im Lernen von Zahlen bis 50, in einer anderen Klasse wurde das Zeichnen
von Kreisen geübt.
Nach unserem Besuch wurden wir vom Direktor Solofudera empfangen. Er dankte
uns sehr für unseren Besuch und betonte, wie abhängig die ACBHM
von ausländischer Unterstützung sei. Vor allem BAOBAB stelle
eine herausragende Stütze dar. Andere Gelder kommen vom Kindermissionwerk
„Die Sternsinger“, von einer französischen Organisation,
von Kirchen und Privatleuten. Herr Solofudera erklärte, dass es der
Schule an Schulbüchern und vor allem Zeichenbüchern mangele.
Außerdem würde er gerne einen PC und einen Kopierer anschaffen,
da die Erstellung der monatlichen und jährlichen Berichte –dies
wird außerhalb in Auftrag gegeben – einen hohen Kostenfaktor
darstellten.
Zur Zeit wird 16 Kinder aus ärmsten Verhältnissen durch Spenden
von Kirchen und Klöstern ein Schulbesuch ermöglicht. Dieser
kostet im Jahr ca. 120 Euro. Darin sind Schulgeld, Kantinengeld, Versicherung
und ein jährlicher mehrtägiger Schulausflug enthalten.“
Bericht von C.Blockhaus,
anlässlich eines Besuchs im Oktober 2007
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